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Freitag, 2. Mai 2025

Die Linken

 Bettina Steiner über den Roman „See der Schöpfung“ von Rachel Kushner.

 Die Linken kommen in diesem Roman nicht gut weg, und jeder, der linke Bewegungen beobachtet hat, erkennt so manches wieder: die narzisstischen Führerfiguren. Die Doppelmoral. Die angeblich egalitäre Organisation, die dazu führt, dass sich erst recht Hierarchien ausbilden, nur liegen sie nicht offen und sind daher umso zerstörerischer. Die vielen „rich kids", die sich in besonders radikalen linken Zirkeln finden. Auch die Verbohrtheit und die Neigung, sich völlig in Thesen zu verlieren. Man baut sich aus Thesen seine eigene Echokammer und findet schwer wieder hinaus.

 

Sonntag, 27. Oktober 2024

Weltverbesserer

 Montaigne:

Jene, die .....  versucht haben, die Sitten der Welt durch neue Lehren zu reinigen, bessern den äußeren Schein der Laster; die des inneren Wesens lassen sie unbehelligt, wenn sie ihnen nicht gar Vorschub leisten; und dieser Vorschub ist sehr zu befürchten: unter dem Vorwand dieser äußeren und willkürlichen Weltverbesserung, die weniger kostet und größere Ehre einbringt, entschlägt man sich gern jeder anderen Rechtschaffenheit und läßt dergestalt wohlfeil  den andern innerlichen und eingefleischten Untugenden die Zügel schießen.


Dienstag, 31. Oktober 2023

Denn sie wissen nicht,

 ...was sie tun. 

Unser Sozial- und Gesellschaftssystem ermöglichte es den rotgrünen Träumern erst, jenen Grad der Unabhängigkeit und Liberalität im Denken zu erreichen, in dem man sich keine Sorgen um Essen und Wohnen machen muss. 

"Erst kommt das Fressen und dann die Moral" (Brecht) - vor allem dann als Ausweg, wenn einem das "Fressen" eh schon zum Halse heraus hängt.

Charity wächst nur auf fetten Böden.

Montag, 7. August 2023

Hochadel

 Aus einem Leserbrief, Quelle unbekannt:

„Dieses präpotente Meinungsdiktat der moralisch Erhabenen wird unerträglich. Dabei zeigt der moralische Hochadel der Grünen einmal mehr, dass er von den tatsächlichen Sorgen der schweigenden Mehrheit der Menschen in diesem Land keine Ahnung hat.“

Sonntag, 7. August 2022

30 % der Autos müssen weg!

 Leserbrief an WZ wg. Artikel am 30.7.22 mit der Überschrift:  "30 Prozent der Autos müssten weg….."

(abgeschickt, aber nicht veröffentlicht).

 …. gemeint sind natürlich damit die Menschen, die sie fahren und die damit gefahren werden – nur darf man das halt so nicht sagen.

Die vielzitierte Gentrifizierung tritt in mancherlei Gestalt auf, gemeinsames Ziel ist in jedem Fall die Verdrängung der Alt-Mieter aus ihren Altbauwohnungen, wobei „alt“ hier sowohl die Mietdauer als auch des Lebensalter der Bewohner bedeutet. Im Wesentlichen gibt es zwei Methoden: Die eine ist die offene und brutale "kapitalistische", wie sie von sog. Investoren gehandhabt wird; dagegen kann man sich u. U. mit Rechtanswälten wehren, wenn man dazu das Geld hat. Gegen das andere Verfahren, ich nenne es das versteckte "ideologische",  ist man wehrlos, denn wie soll man sich gegen politischen Druck wehren - außer einmal alle heiligen Zeiten an der Urne?  

In meinem konkreten Fall „sitze“ ich seit über 50 Jahren in einer ursprünglich devastierten Wohnung im Herzen der Leopoldstadt, die im Laufe der Jahrzehnte mit viel Aufwand immer wohnlicher gemacht wurde; naturgemäß ist der Mietzins für die neuerdings "hippe" Gegend niedrig und aus Sicht der Vermieter skandalös.

Von Anfang an war ich ein eingefleischter Öffi-Benutzer, ein sog. ‚early adopter‘ der Sparangebote wie Jahreskarte, Vorteilskarte und  jetzt Ö-Klimaticket. Daneben hielt ich mit aber auch seit fast 50 Jahren ein Automobil, das mit den Jahren immer kleiner – sprich kürzer – wurde und anfangs meinen nicht-beruflichen Aktivitäten (Ferien, Urlaub) diente und jetzt, da ich am rechten Fuß der Alterspyramide angelangt bin, meine verbliebenen sozialen und touristische Aktivitäten unterstützt; wohlgemerkt nur jene, die öffimäßig nicht zu realisieren sind. Dafür zahle ich natürlich seit Jahren die nicht gerade wohlfeile Parkgebühr der Gemeinde Wien, die ich aber immer öfter als eine offene Verhöhnung empfinde - wenn ich z. B. 20 Minuten und mehr im Grätzel um die Praterstraße herumkurven muß, um ein bescheidenes Plätzchen für mein Minigefährt zu finden.

Das Interregnum der Grünen in der Bezirksverwaltung Leopoldstadt war zwar nur von kurzer Dauer, aber offenbar sehr nachhaltig. Teils haben sie noch selber die Parkplätze weggeschmolzen, teils haben sie offenbar die Bestands-Beamtenschaft unterwandert oder wirksam umerzogen. Jedenfalls wird seit dieser Zeit der Parkraum permanent und systematisch verringert, sei es durch sehr großzügige Gewährung von Sperren zugunsten der Baufirmen (ein Schelm, wer....) oder durch gezielte Parkraumvernichtung zugunsten aberwitziger Fahrradspuren gegen die schmale Einbahn. Es ist mir durchaus klar, dass man der zunehmenden Fahrrradbegeisterung Rechnung tragen muss, aber bitte nicht durch fanatische, praxiswidrige Ho-ruck-Aktionen!

Gegen die Immobilienhaie, in deren Beuteschema ich natürlich ideal passe und die gerade in der Leopoldstadt aus historischen Gründen sehr aktiv sind, kann ich mich mit Hilfe von Rechtsanwälten (noch) wehren, aber was soll man gegen die Vertreibungstaktik einer  Stadt- und Bezirksverwaltung machen, die auf einer grünen Hype-Welle stimmenheischend dahinsurft und dabei die alteingesessenen Bewohner unter sich begräbt?  Denn offenbar arbeiten die Kräfte der Biologie für manche zu langsam.

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Eine "lustige" Episode an der Kreuzung Novaragasse mit der Weintraubengasse: 

Ein junger E-Scooter-Fahrer fährt in der Mitte der Novaragasse gegen die Einbahn mit full-speed, obwohl es dort ausnahmsweise gar keine Fahrrad-Markierung gibt. Von der Weintraubengasse, die an und für sich Vorrang gegenüber der Novaragasse hat, kommt ein  älterer Radler in der Einbahnrichtung auf einem alten Fahrrad, ganz normal und korrekt auf der rechten Seite der Straße. An der Kreuzung stossen die beiden zusammen - gottseidank ohne ernste Folgen außer einem heftigen Schimpfduell: Der E-Mensch beruft sich auf den Rechtsvorrang....


Käme die Sache vor Gericht, käme es hauptsächlich auf die "Gesinnung" der Richter*In an ...... oder ?

??? 

Man darf ja davon ausgehen, dass für die Propheten und Adepten der neuen Mobilitätsformen die STVO für anachronistisch gilt.

Freitag, 22. Oktober 2021

Zuchtmeister

 Es gibt Menschen von finsterer Gemütsart, die alles zum Verbrechen stempeln - nicht aus Leidenschaft, sondern von einem natürlichen Hange getrieben. Sie sprechen über jeden ihr Verdammungsurteil aus, über die einen für das, was sie getan haben, über die anderen für das, was sie tun werden. Es zeugt von einem grausamen, ja niederträchtigen Sinn; und sie klagen mit einer solchen Übertreibung an, daß sie aus Splittern Balken machen, die Augen damit auszustoßen. Überall sind die Zuchtmeister, die ein Elysium in eine Galeere umwandeln möchten. Kommt gar noch Leidenschaft hinzu, so treiben sie alles aufs äußerste. 

B. Gracian

bechreibt hier gut die GRÜNEN.

Freitag, 23. April 2021

Legendäres

 Jede Zeit und jede Gesellschaft braucht ihre Legenden und nur jene politischen Bewegungen, die diese Legenden bedienen können, haben Chancen auf Erfolg sprich Mehrheiten. Legenden  - heute nennt man sie auch gerne "Narrative"  -  gründen auf Hoffnungen oder Ängsten, häufig auf beiden. Die alten Bedrohungs-Szenarien  wie Kriegsgefahr oder Höllenfeuer wirken hierzulande nicht mehr richtig, also sind auch Patriotismus und Kirchenhörigkeit außer Mode. Ebensowenig locken die appetitanregenden Verheißungen einer gerechteren Verteilung  der ökonomischen Kuchenstücke die saturierte Arbeiterschaft hinter dem Ofen hervor. Letzteres ist das Grundproblem der heutigen Sozialdemokratie. Die aktuellen politischen Erfolgsgeschichten gründen auf Ängsten und den dazu angepriesenen Lösungs- und Schutzversprechen: Die einen geloben, den Planeten zu retten und die anderen, die autochthone Bevölkerung vor der Migrantenflut zu beschützen. Ein realer Kern der Legende ist immer notwendig, aber die Ausschmückungen machen erst das große Geschäft.

Meine Erkenntnis ist: Es hat gar keinen Sinn, gegen diese Legenden oder "Erzählungen" anzukämpfen, auch wenn man sie als Märchen identifiziert hat. Speziell für Publizisten und Künstler ist es nicht ratsam, gegen den Hauptstrom zu schwimmen, will man sich nicht in einer echolosen Schallkammer wiederfinden.

In Ängsten findet manches statt, Was sonst nicht stattgefunden hat.

Wilhelm Busch 

https://kumpfuz.blogspot.com/2015/04/feind-nummer-eins-der-politiker-und.html


Donnerstag, 17. September 2020

"Tugendboldschaft"

 ...ist eine Wortschöpfung von Th. Fontane. 

Noch besser:

"Tugendpriester und Gesinnungstrampel"

oder

"Gesinnungstüchtige Großmäuligkeit"

Da befallen mich aber sofort heftigste Assoziationen!

Und gleich noch was Schönes:

"…. ist es gar nichts, aber journalistisch-moralisch angesehn, wenn sich diese beiden Adjektiva so dicht nebeneinander vertragen"

👀

Diese Verb-Schöpfung ist auch merkenswert:

"Zu den Merkwürdigkeiten, gehört auch, daß sich der Sprechanismus als Bekehrungsopfer immer solche aussucht, die auf bestimmten Gebieten eine größere oder kleinere Autorität sind. So daß man von ihm sagen darf: er hat sich nıe mit Kleinigkeiten abgegeben, er ist wählerisch, noblesse oblige. Er sucht sich seinen Mann, und wenn er ganz echt ist, so wird er einen Generalstäbler über die Fehler, die bei Mars-la-Tour gemacht wurden, und Mommsen über Geschichtschreibung bestandpunkten...."

Mittwoch, 11. September 2019

Gerechte Sachen

  • Auch die allgemeine und gerechte Sache nimmt mich nur mit Maß und ohne Überschwang für sich ein. 
  • Ich bin diesen anspruchsvollen und zudringlichen Bindungen, die selbst das Innere in Beschlag nehmen, nicht unterworfen.
  • Ich würde der gerechten Sache bis an den Scheiterhaufen folgen, aber nicht bis hinein, wenn es sich vermeiden läßt. 
Montaigne

...zum gegenwärtigen Klima-Hype. Die zudringlichen Sachwalter sind es, die einen an der gerechten Sache zweifeln lassen.

Montag, 15. Oktober 2018

Misstraut den Grünen!


"Also aber rate ich euch, meine Freunde:
      Mißtraut allen denen, die viel von ihrer Gerechtigkeit reden!

          Mißtraut allen, in welchen der Trieb zu Strafen mächtig ist!"
F. Nietzsche


Dienstag, 10. November 2015

Demokraten

"Damit, dass die Stimmen nur gezählt, aber nicht gewogen werden (Plinius d. J.), können sich die Eliten nur schwer abfinden. Zwar stehen ihnen die Medien zu Gebote, um die Massen zu missionieren, aber auch hier müssen sie erleben, dass deren Wirkung begrenzt ist und dass ihnen die Nicht-Eliten die Gefolgschaft verweigern, vor allem, wenn sie zu irgendwas erzogen werden sollen. Als einziger Ausweg bleibt nur mehr, sie als irregeleitet und verhetzt zu qualifizieren. 
Wer keinen Respekt vor einem Andersdenkenden hat, auch wenn dieser intellektuell oder gesellschaftlich unterlegen ist, darf sich nicht Demokrat nennen."
Leserbrief, verröffentlicht in der WZ vom 5.11.2015
                 Siehe dazu auch:
Demokratisch ist Verpflichtung,
Mancher ist auch sozial.
Wählt das Volk die andre Richtung,
Wird er gerne radikal.

Aus: http://kumpfus.blogspot.co.at/2008/01/tut-gutes.html

Donnerstag, 9. Juli 2015

Hitze im Hirn

Absonderliches geht in manchen Gehirnen vor: Da ereifern sich grüne Politiker, Zeitungsschreiber (und ihre follower) darüber, dass die große Hitze der letzten Tage für die Flüchtlinge in den Zelten unzumutbar sei. Ihnen kommt nicht in den Sinn, dass (zumindest für die Kriegsflüchtlinge aus den Nahen Osten) dies noch das geringere Übel sein dürfte: In ihrer Heimat ist es im Sommer noch viel heißer und das über längere Zeit. Wer die überwiegende Bausubstanz in den Städten dort kennt, wird auch nicht der Meinung sein, dort sei der Aufenthalt besonders angenehm. Und die Flüchtlinge werden ja in ihrer Mehrzahl wohl nicht aus den dortigen Villen-Vierteln kommen. Und wie alle anständigen Menschen gehe ich ja davon aus, dass sie wegen der Sicherheit für Leib und Leben zu uns gekommen sind.

----------------------------Moral Pronouncement----------------------------
Leider muss man heutzutage noch extra und feierlich feststellen, dass man selbstverständlich jedem (echten) Flüchtling ein ordentliches Quartier wünscht und zwar, sobald es irgend geht.

Montag, 22. Juni 2015

Zerstörer

"Sonderbar, dass die Zerstörung so oft von denen ausgeht, die in dem Wahn leben, sie seien die Bewahrer der sogenannten heiligsten Güter".

Aus: Jakob Wassermann, Der Fall Maurizius

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Ebenfalls aus diesem Roman der Zwischenkriegszeit:
"Es wird immer nach der Gesinnung gefragt. Wer die gewünschte Gesinnung hat, darf dann auch niederträchtig handeln."

Freitag, 5. Juni 2015

Artensterben

Ob die Grünen auch das (hierzulande) Aussterben von Wanzen, Flöhen, Schaben etc. bedauern?
Wahrscheinlich schon, denn die meisten von ihnen haben ja keine Vorstellung davon, wie sehr diese "Geschöpfe" früher das Leben erschwerten, vor allem auf Reisen. Und historische Reiseberichte sind ja doch nur alte Hüte. Auch steht das Wort "Ungeziefer" sicher schon auf dem Index.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Grünes Utopia

Wenn ich mir vorstelle, ich müsste in einer Gesellschaft oder einem Staat leben, in denen Grüne oder "Aktivisten" a la 'Greenpeace' das absolute Sagen haben, so packt mich das Grauen. Es würde wohl auf die Herrschaft eines "Wohlfahrtsausschusses" hinauslaufen. Natürlich würde nicht mehr guillotiniert, zumindest nicht am Anfang, aber es gibt ja auch umweltfreundliche Arten, Menschen zu vernichten, ohne sie zu töten.

A propos 'Greenpeace': "Der grüne Friede eines Kirchhofs...." ,frei nach Schiller.

Freitag, 20. Februar 2015

Entrüster

"Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen".

H. Qualtinger

Wobei der gute Qu. wahrscheinlich nur die "rechte" Untermenge der "Entrüster"-Menge gemeint hat - es gilt aber für die andere Seite genauso, und heute mehr denn je.

Montag, 17. November 2014

Welt Untergang

"Daß die Welt im Argen liege: ist eine Klage, die so alt ist, als die Geschichte, selbst als die noch ältere Dichtkunst, ja gleich alt mit der ältesten unter allen Dichtungen..... Alle lassen gleichwohl die Welt vom Guten anfangen: vom goldenen Zeitalter, vom Leben im Paradiese, oder von einem noch glücklichern, in Gemeinschaft mit himmlischen Wesen. Aber dieses Glück lassen sie bald wie einen Traum verschwinden; und nun den Verfall ins Böse (das Moralische, mit welchem das Physische immer zu gleichen Paaren ging) zum Ärgern mit akzeleriertem Falle eilen: so daß wir jetzt (dieses Jetzt aber ist so alt, als die Geschichte) in der letzten Zeit leben, der jüngste Tag und der Welt Untergang vor der Tür ist..."

Immanuel Kant

Donnerstag, 14. August 2014

Theorie und Praxis

Wenn man auf die Homepage der Stadt Salzburg geht, wird einem sofort klar gemacht, dass dort ein neuer Wind weht: An erster Stelle, also links oben werden einem grüne Zentral-Themen serviert, sodass die Prioritäten für wirklich jedermann, ähh jederfrau, deutlich ersichtlich sind...
Gleichzeitig liest man in den Medien, dass die Intervalle der Salzburger Öffis deutlich verlängert wurden. Passt irgendwie nicht ganz zusammen - oder?
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"Leicht beieinander wohnen die Gedanken, doch hart im Raume stoßen sich die Sachen."
Schiller, Wallenstein.

Schneck

Eigentlich dürfen Vegane auch keinen Salat essen, denn ohne Vertilgung von Schnecken kommt keiner mehr zustande.
Bis in naher Zukunft ohnehin alle Nahrungsmittel industriell hergestellt werden.

Siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Brust_oder_Keule

Samstag, 26. Juli 2014

Adopters

Im KURIER von gestern lese ich:
 "Am stärksten waren die Nazis im 4. Bezirk...im 8.,18., 6. und 7. Bezirk...heute allesamt Bezirke mit vielen Grünwählern".
Na klar, dort siedeln die sog. Eliten, die "early adopters".
Nur wechselt halt manchmal das Vorzeichen. Hängt vom Wind ab.

Siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gentrifizierung