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Sonntag, 1. Juni 2025

Nachtigall

 .... und so schließ' ich messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf!

👇








🪄Na also: Man muss nur das "gesamt" ein bißchen ändern  und es passt wieder!💥

"So fühlt man Absicht und man ist verstimmt." (Goethe: Torquato Tasso)

Oder wie man in Berlin sagt: "Nachtigall, ick hör dir trapsen!“

😉😊😋😇🙈



Freitag, 11. Oktober 2019

So läuft es in der Wissenschaft

Und das ist ein Ergebnis des inquisitorischen Gesinnungsdrucks, das auf Dauer gefährlicher ist als die spektakulären Fälle von Zensur: Daß ganze Fachbereiche sich daran gewöhnen, fünf gerade sein zu lassen. Halb zog sie ihn, halb sank er hin. Zum einen sind die Wünsche ja verständlich und nicht unberechtigt. Zum anderen hat man ein ebenso verständliches Interesse daran, Scherereien aus dem Weg zu gehen und sich nicht etwa von Flugblättern oder Sprechchören als Rassist oder Sexist oder ?? anspucken zu lassen. So lernt ein ganzes Fach nach und nach,
  •        daß es besser ist, Forschungsprojekte, bei denen das Falsche herauskommen könnte, gar nicht erst in Angriff zu nehmen,
  •        daß bestimmte Fragen besser ausgeklammert bleiben, um in Ruhe den übrigen nachgehen zu können,
  •        daß bestimmte Autoren besser nicht zitiert werden, andere aber bei jeder Gelegenheit,
  •        daß bestimmte Kollegen besser nicht berufen oder zu den Fachtagungen eingeladen werden,
  •        daß man ihren Arbeiten Formfehler ankreiden muß, die man jedem anderen achselzuckend durchgehen ließe,
  •        daß man scheinbar kompromittierende Zitate eines in Verruf geratenen Kollegen unentwegt voneinander abschreiben darf, ohne jemals nachzuprüfen, ob sie dessen Meinung richtig spiegeln,
  •        daß man ihn vielleicht sogar aus dem Fachverband ausschließen und damit Wissenschaftlich zur Unperson machen kann,
  •       daß man sich zu bestimmten Fragen klugerweise überhaupt nicht äußert,
  •        daß man besser durch irgendein Denkopfer die Harmlosigkeit der eigenen Position demonstriert und im weiten Umkreis sehen alle betreten weg, um nicht selber noch in Sachen hineingezogen zu werden, die ja gar nicht die ihren sind.
 Niemand hat etwas Unredliches getan, zumindest ist ihm nichts Unredliches nachzuweisen, es wurde nur die Form der Bewahrheitung still und unauffällig ein wenig verändert, aber schon neigt sich die Wahrheit ein wenig, biegt sich, verbiegt sich, kippt. Und die Medien können melden, die einhellige Meinung der Experten sei die und die!

D. E. Zimmer

Trifft sich ganz mit den eigenen Erfahrungen aus meiner "wissenschaftlichen" Zeit.



Sonntag, 25. Juni 2017

Klimawandel V




Beim Thema Klimawandel  bzw. seine Ursachen und Folgen habe ich 2 Probleme:

  1. Warum kann man nicht ohne apokalyptische Szenarien für Umweltschutz eintreten?
  2. Warum wird man als Klima-Skeptiker immer gleich als "rechts" eingestuft?
Klimahysterie, Vernunft und Freiheit 
08. Mai 2017 17:27 1 Autor: Wolfram Schrems
Vor etwa fünf Jahren kam ich mit einem jungen Mann, der etwa in seinen frühen Zwanzigern stand, über Politik und Klima ins Gespräch. Er wurde schnell sehr emotional und meinte, daß wir eine Diktatur bräuchten, die die „Klimaschutz“ -Maßnahmen erzwingen könne. Ich versuchte, ihm klarzumachen, dass das eine sehr schlechte Idee ist.
Bei diesem Jüngling hatte die allgegenwärtige Klima-Kampagne offensichtlich ihr Ziel erreicht: Er war überredet worden, die politische Freiheit (bzw. deren Reste) gering zu achten, weil nur noch diktatorische Maßnahmen das Klima „retten“ könnten.
Dabei ist höchst ungeklärt, wie das operativ umgesetzt werden soll. Die Vernunft fragt nämlich, wie man aus Österreich oder aus Europa das Weltklima überhaupt beeinflussen können soll. Nur ein Gedankenexperiment: Wenn in Österreich oder in ganz Europa alle Industrieanlagen stillgelegt und jeglicher Autoverkehr verboten würde, würden dann z.B. die Chinesen gleichzeitig auf alle Emissionen verzichten? Oder die Vulkane?
Hat man darüber hinaus auf die Aktivitäten der Sonne im Zusammenhang mit Veränderungen des Klimas vergessen?
Die politische Freiheit (bzw. deren Reste) aufzugeben, um einen äußerst vagen „Klimaschutz“ zu erreichen, ist Wahnsinn. Wie man aber den Aussagen der pseudo-hohepriesterlichen „Experten“ in den Medien entnehmen kann, ist eine solche Geistesverwirrung bereits weit verbreitet. Wer weiß überdies, womit diesbezüglich die Kinder an den Schulen traktiert werden?
Freiheit gegen „Klimaschutz“: Wie kommt man auf diesen Irrsinn?
Der junge Mann wurde ja zum Opfer der Lügenmedien. Bei ihm hat „das Tier“ sein Ziel erreicht. Bei vielen anderen auch. Es braucht dann nur noch der sprichwörtliche „starke Mann“ daherzukommen, der das „Klima“ oder gleich die ganze Welt mit politischen Maßnahmen zu retten verspricht. Das kann aber nur eine Lüge sein. 
 
Vernunft und Physik Eine zweite Frage, welche die Vernunft sich stellt: Man geht bekanntlich von einem Abschmelzen der Pole und der Gletscher aus. Was die Eismassen an den Polen betrifft, muß man sich jedoch fragen: Gilt das Archimedische Prinzip nicht mehr?
Wasser nimmt bekanntlich im gefrorenen Zustand bei weitem mehr Raum als Wasser im flüssigen Zustand ein. Ein randvoll mit Wasser gefülltes Glas, in dem Eiswürfel schwimmen, geht daher auch beim Abschmelzen der Eiswürfel nicht über. Interessanterweise hört man davon in der Öffentlichkeit nie etwas.
Die Fragen stellen sich also: Kann das Abschmelzen von arktischem Polareis, wenn es denn überhaupt stattfindet, tatsächlich den Meeresspiegel erhöhen? Gibt es eine signifikante Erwärmung der Antarktis (die eisbedecktes Festland ist)? Wie man lesen kann, ist das allenfalls in sehr eingeschränktem Umfang der Fall. Und: Fällt das Abschmelzen der Gletscher quantitativ ins Gewicht, wenn es um ebendiesen Meeresspiegel geht?
Apropos Gletscher: Diese kommen und gehen. Der von der Pasterze freigegebene und im Juni 2015 geborgene Zirbenstamm zeigt, daß am Großglockner sich nicht immer ein Gletscher befand. Was soll daher so schlimm sein, wenn sich da und dort Gletscher zurückziehen? Man hört zwar oft, dass das Eis das Geröll zusammenhält und somit beim Rückgang der Gletscher erhöhte Steinschlaggefahr besteht. Das wird wohl so sein. Lawinenschutzmaßnahmen sind aber auch sonst üblich.
Andererseits kann man sich die Frage stellen, ob das Gletscherschifahren unter ökologischem Gesichtspunkt eine so gute Idee ist. 
Vernunft und Religion - Klimawandel als Ersatzreligion Wenn wir uns die Struktur der Klimapropaganda genauer ansehen, werden wir dort quasi- oder pseudoreligiöse Züge entdecken. Sie ist eine Art pervertiertes Glaubenssystem. Sie ist pseudo-dogmatisch, liefert also keine einsichtigen Gründe und legt vor allem weder ihre moralische Autorität noch ihre eigentlichen Beweggründe dar. Sie ist alarmistisch, verbohrt, unduldsam und aggressiv und baut eine eigene „Religionspolizei“ auf, eine neuartige, säkulare „Inquisition“. Sie gibt dreisterweise vor, das Klima „retten“ zu können, wenn man Autofahrer und Gewerbetreibende schikaniert.
Sie beantwortet allerdings die Frage nicht, was denn dann kommen würde, wenn das Klima „gerettet“ sein wird. Eisbären im Neusiedler See? Harmonie unter den Menschen? Das Paradies auf Erden?
Nein, die Vernunft erkennt hier eine Pseudo-Religion, eine frei erfundene und uneinsichtige Ideologie. Hinter ihr stecken Motive, die mit legitimem Umweltschutz nichts zu tun haben. Wissenschaftler, die sich mit guten Gründen dem Klima-Konsens verweigern oder zu differenzierten Analysen gelangen, kommen in den Hauptstrommedien nicht vor.
Die Kampagne soll ja nichts an ihrer suggestiven Kraft verlieren. Sie wird offenbar eingesetzt, um die Menschen an immer mehr Restriktionen zu gewöhnen, um sie dann besser kontrollieren zu können. 
 
Resümee: Zurechtrücken der Perspektive 
Weder die Menschheit als ganze noch erst recht einzelne Individuen haben das Klima der Erde in der Hand. Wenn jemand in seinem Leben Tausende Demonstrationen „gegen den Klimawandel“ organisiert und Hunderttausende Unterschriften im selben Anliegen gesammelt hätte, was hätte er damit operativ erreicht?
Welchen Nutzen hätte er selbst davon? Zählt das am Ende des Lebens?
Nein, niemand darf sich vom
unum necessarium, dem „einen Notwendigen“, ablenken lassen. Das Weltklima haben wir nicht in der Hand. Aber jeder hat es in der Hand, wie es in seinem Gewissen aussieht, wie das „Klima“ der Seele ist, ob er mit sich im Reinen ist. Das allein zählt. Wenn das alle so machen, wird auch der Umweltschutz an seinem legitimen Platz stehen können, ohne zur hysterischen Heilserwartung zu mutieren. Oder für sinistre Kampagnen missbraucht zu werden. 
MMag. Wolfram Schrems ist Theologe, Philosoph, Katechist. 



Siehe dazu auch meinen Post von vor 10 Jahren! 
http://kumpfuz.blogspot.co.at/2007/04/klimawandel.html#links
und ein paar andere in den Zwischenjahren.....(Suchbegriff "Klimawandel")

Dienstag, 20. Januar 2015

Bewegungen

Wenn Gemeinschaften etwas Großes vollbringen oder schlimme Verhängnisse abgehütet werden sollen, braucht es eine starke zeit- und raumübergreifende Motivation, um die Menschen zu bewegen, vorzugsweise durch handfestes Ziehen oder Schieben. Die blanke Wahrheit taugt nicht zur Motivation, es bedarf der Übertreibung, so sehen es wenigstens die sog. "Aktivisten" und sie haben ja nicht so unrecht, weil die Menschen in ihrer Mehrheit träge sind. Und immer ist Angst als Treibmittel unverzichtbar.

Da überirdische "Wahrheiten" aus der Mode gekommen sind, ist das derzeit beliebteste Mittel zur "Motivation" die wissenschaftliche Experten-Prognose, insbesondere die simple Extrapolation, welche fast immer methodisch falsch angewendet wird; und wenn sie ursprünglich korrekt war, wird sie durch die Medien so weit verballhornt, dass sie zur glatten Lüge mutiert. Aber das kümmert die Antreiber nicht, sie tun es ja für die gute Sache, ihre eigene nämlich, denn es sind Gläubige.  Der Zweck heiligt immer noch alle Mittel, seit der Gegenreformation bis heute.

Rezente Beispiele: Klima-Horrorszenarien, Rauchverbote - nun schon in der eigenen Wohnung.....
Kürzliche Aussage im Radio: "Rauchen ist die häufigste Todesursache". Bumm. Einfach so hin gesagt. Untermauerung durch Fakten unnötig.

Siehe auch: http://kumpfuz.blogspot.co.at/2013/10/ein-artikel-in-der-wz-zum-thema.html

Montag, 17. November 2014

Welt Untergang

"Daß die Welt im Argen liege: ist eine Klage, die so alt ist, als die Geschichte, selbst als die noch ältere Dichtkunst, ja gleich alt mit der ältesten unter allen Dichtungen..... Alle lassen gleichwohl die Welt vom Guten anfangen: vom goldenen Zeitalter, vom Leben im Paradiese, oder von einem noch glücklichern, in Gemeinschaft mit himmlischen Wesen. Aber dieses Glück lassen sie bald wie einen Traum verschwinden; und nun den Verfall ins Böse (das Moralische, mit welchem das Physische immer zu gleichen Paaren ging) zum Ärgern mit akzeleriertem Falle eilen: so daß wir jetzt (dieses Jetzt aber ist so alt, als die Geschichte) in der letzten Zeit leben, der jüngste Tag und der Welt Untergang vor der Tür ist..."

Immanuel Kant

Dienstag, 4. November 2014

Klima-Post

Anläßlich der jüngsten alarmistischen Meldungen der UNO zur Entwicklung des Weltklimas und der apokalyptischen Folgen habe ich als bekennender KlimAgnostiker versuchsweise in 3 Foren (STANDARD, Presse, SPIEGEL) folgenden Post abgesetzt:

"Phantastisch: Endlich gibt es verläßliche Wetterprognosen für mehr als 5 Tage".

Eigentlich dachte ich, dass man Ironie darin erkennen müsste, aber aus den 2 österreichischen Foren erhielt ich Antworten, aus denen hervorgeht, dass diese nicht als solche erkannt wurde.

Wie kann man aber auch mit so einem ernsten Thema seine Scherze treiben! Blasphemie!

Freitag, 17. Januar 2014

Pinot noir und die Statistik-Lüge

"Vor drei Jahren erschien in der Fachzeitschrift «Nature» eine Studie, in der der Reifungsprozess von Pinot-noir-Trauben als Indikator für die Wärme des Klimas verwendet wurde. Der offizielle Beginn der Ernte im Herbst wird nämlich durch die Reife der Trauben bestimmt, die ihrerseits von der Temperatur des vorhergehenden Sommers bestimmt wird. Da die Daten des Erntebeginns im Burgund seit 1370 in den Stadtarchiven registriert werden, könnten sie als Hinweise für die Temperaturentwicklung der vergangenen sechs Jahrhunderte dienen. Eine französische Forschergruppe stellte dazu ein Modell auf. Darin wies das Jahr 2003 die höchste Sommertemperatur seit 600 Jahren auf. Die Schlussfolgerung war klar: Auch im Burgund wird es immer heisser.
Keenan war die Arbeit suspekt, und er wollte den mathematischen Unterbau überprüfen. Dazu benötigte er allerdings die Rohdaten, doch die Autoren waren nicht bereit, sie herauszugeben. Erst nach zwei Reklamationen bei «Nature» rückten sie ihre Unterlagen heraus. Keenan wurde sofort fündig. Die Autoren hatten die Daten ihrer Studie geglättet, Standardfehler und Standardabweichung verwechselt, falsche Parameter benützt, Tagestemperaturen mit Durchschnittstemperaturen verwechselt. Zieht man alle Fehlerquellen in Betracht, so wies das Jahr 2003 zwar eine hohe, aber - bei einer solch langen Zeitreihe - nicht unerwartet hohe Temperatur auf. Dass die Gutachter von «Nature» nichts bemerkt hatten, verwundert nicht, da ihnen das Datenmaterial nie zur Verfügung gestellt worden war und sie es auch nie angefordert hatten. Dabei wäre es ein Leichtes gewesen, den Autoren auf die Schliche zu kommen. Allein schon die Tatsache, dass das Traubenernte-Modell für das Jahr 2003 eine Temperatur ergab, die 2,4 Grad über der tatsächlich von Météo France gemessenen Temperatur lag, hätte die Gutachter stutzig machen sollen."

George Szpiro, NZZ/2007

Samstag, 28. April 2012

Klimawandel-Religion


Die meisten Veröffentlichungen  zum Thema "Klimawandel" gleichen religiösen Traktaten, insbesondere deswegen, weil sie zwischen Leugnern und Skeptikern keinen Unterschied machen: Deren Argumente werden meist nur zum Zwecke der Widerlegung präsentiert - und mit leiser Verachtung.
Wer heute den Klimawandel an sich leugnet, muss mit Blindheit geschlagen sein, aber betreffs der Ursachen, der Wirkungen und besonders der notwendigen Gegen-Maßnahmen kann man schon verschiedener Meinung sein. Der Leugner sagt: „Es ist alles nicht wahr!“, der Skeptiker hingegen: „Es ist nicht alles wahr!“.
Ähnlich wie im religiösen Bereich wird eine richtige Theologie entwickelt und dann zur Durchsetzung von Zielen verwendet; anders als dort ist aber nicht ganz klar, welches diese Ziele sind und vor allem nicht, wessen Interessen sie dienen. Man soll mithelfen, den Planeten zu retten, muss aber vorher viel konkreteren Zwecken gehorchen. Angesichts der luxuriösen Form mancher dieser Druckwerke kann ich oft die Frage nicht ganz unterdrücken, wer diese wohl finanziert hat.

Montag, 19. April 2010

Flugverbote...

Flugverbote wie auch Klima-Zukunfts-Horror-Szenarien basieren beide auf Rechenmodellen. Der Trick dabei ist, daß niemals der Wahrscheinlichkeitsgrad angegeben wird, mit dem ein Ereignis eintritt. Kaum ein Prognose-Modell liefert aber einen Wahrscheinlichkeitsgrad von Null Prozent , somit besteht natürlich immer die Möglichkeit des Eintreffens, was als Rechtfertigung für Zwangsmaßnahmen aller Art dient; jeder Kritiker kann mundtot gemacht werden, wenn es um Sicherheit und Gesundheit geht. Wir erleben jetzt einen Vorgeschmack dessen, wie uns Behörden und Institutionen in Zukunft durch den Reifen springen lassen werden.

Der Öko-Boden wird ja seit Jahren vorgeackert und geeggt, die grüne Saat ist ausgebracht - nun beginnt sie aufzugehen und wird den Mächtigen reiche Ernte bringen.
Die Ökologie wird vor den Karren der Ökonomie gespannt - siehe die angekündigte "Öko"-Steuer unseres Finanzministers...

Sonntag, 3. Januar 2010

Globale Furcht als Religionsersatz

Leserbrief an die SN zum Artikel "Globale Furcht als Religionsersatz "(31.12.09)
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In meiner Jugend, also in den 50-er Jahren, war die Furcht vor dem Untergang des Planeten durch die Atombombe durchaus noch rational begründbar, aber auch schon damals erklärte man Wetterkapriolen (also unerklärliche „Himmelserscheinungen“) gerne mit der „Bombe“.
Und wer in einem religiösen, klerikalen Umfeld groß geworden ist, dem ist auch nicht neu, daß man riesige Gedankengebäude und (in sich durchaus stringente) wissenschaftliche Theorien auf nicht bewiesenen und nicht beweisbaren Grundannahmen („Axiomen“) aufbaut und daß jeglicher Skepsis mit – im besten Fall - Unverständnis begegnet wird.
Der seriöse Skeptiker sagt ja nicht: „S‘ is alles net wahr“ sondern „s‘ is net alles wahr“. Modellrechnungen für die Zukunft können aber niemals Wahrheit wiedergeben, sondern immer nur Wahrscheinlichkeit und sie müssen diese, wenn sie seriös sind, mit einem Wahrscheinlichkeitsgrad versehen. Dieser wird aber immer unterdrückt, wohl weil dadurch der erhoffte Wirkungsgrad sowohl der Untergangsdrohung wie auch der darauf aufgebauten Heilslehre leiden würde.

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Klimawandel 3

Ich bin kein Klimaleugner, sondern ein Klimalästerer.

Ich sage nicht:

"s' is alles net wahr"

sondern

"s' is net alles wahr".

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"Nicht alles" meint hier sowohl, daß einige Behauptungen schlicht und einfach nicht wahr sind als auch - und das meistens -, daß ihre Wahrheit nur in Wahrscheinlichkeit besteht.