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Sonntag, 1. Dezember 2024

SPx

 Werner Finck beschrieb einmal die Problemlage eines Vorsitzenden der SPD der 90ziger Jahre : "Wie werde ich die Arbeiter los?". 

Heute müsste es wohl heissen - und auch in der SPÖ: "Wie werde ich die liberalen Linksintellektuellen los?".

Freitag, 22. Oktober 2021

Pharisäer-Festival

 Zur "Chat-Affäre" im Herbst 2021

Von welcher Seite man es immer betrachtet, diese Vorgänge haben dazu beigetragen, die Achtung der Bürger vor ihren politischen und medialen Eliten gegen Null gehen zu lassen. So ungustiös die publik gewordenen Chats sind, so unappettitlich sind auch die Methoden der Opposition, um einen Gegner, der ihnen von Anfang an ein Ärgernis war, auszuschalten. Indem man via "Öffentliche Meinung" Sebastian Kurz den Status eines "Problembären" verliehen hat, war es nur eine Frage der Zeit, bis man ihn abschießen konnte. Die politische und mediale Opposition setzt fast ausschließlich Moralismen und eingebettete Justiz als Waffen gegen einen mißliebigen Politiker ein. Über diesen mag man denken, wie man will (er ist sicher kein Heiliger), aber Verunglimpfungen sind keine Argumente. Auch im "Öffentlichen Haus" der Republik hört man ganz selten fachliche Argumente und wenn, dann von Hinterbänklern. Und ganz schäbig finde ich, wie sich nun Feinde und Freunde über die erlegte Beute hermachen; da bleiben nur mehr Vergleiche aus der Fauna, nur ist es dort nicht widerlich.

Post in der WZ:


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Es ist die richtige Entscheidung von Sebastian Kurz, nicht als „lame duck“ in der Politik zu bleiben. Die Staatsanwälte der WKStA samt „befreundeter“ Medien und aggressiver „Ankläger“ im Ibiza-Ausschuss dürfen nun jubeln: Sie haben mit Handy-Zufallsfunden und wackeligen Vorwürfen einen der talentiertesten Politiker Europas aus allen Ämtern geschossen. Es wird wie üblich jahrelang dauern, bis alles gerichtlich aufgeklärt ist.

Martina Salomon am 3.12.21 im KURIER.


Montag, 30. April 2018

Sozialdemokratie

"Lediglich 5 der 28 EU-Staaten haben künftig noch eine sozialdemokratisch geführte Regierung."
"Und überall scheint das Problem ähnlich: Intern zerrissen zwischen links und rechts, fällt es der Sozialdemokratie in polarisierten Zeiten wie diesen schwer, glaubwürdig zu bleiben. Erst vergraulte sie die Mehrheit der Arbeiter durch zu viel Ideologie und zu wenig Pragmatik bei der Zuwanderung. Dann funktionierte auch ihr Gerechtigkeitsthema als Evergreen nur mehr bedingt. Denn wer zwar für Tarifverträge und Lohnabschlüsse kämpft, aber das größer werdende Heer der unfreiwillig Selbstständigen bei Uber, Foodora und wie sie alle heißen im Stich lässt, verkennt den Lauf der Zeit. Und die Chance, die sie Sozialdemokraten böte. Die Schere zwischen digitalen Krösussen und analogen Habenichtsen geht immer weiter auf. Die Unsicherheit in der Arbeitswelt wächst, Mieten steigen. Anständig und in Würde zu leben ist für viele kaum mehr leistbar. Die Vermögensverteilung nähert sich wieder der Epoche an, in der Charles Dickens seine Romane schrieb. Doch die einst stolzen Arbeiterparteien versagen nicht nur darin, all das zu bekämpfen, sie waren in vielen Ländern gar selbst Mitwirkende dieser Entwicklung. Nun fehlt es ihnen an Ideen und Rezepten dagegen, aber auch an starken Personen, die diese glaubhaft verkörpern würden."
 von 

Sonntag, 22. April 2018

Prediger

Obwohl nun schon seit geraumer Zeit Journalisten und Publizisten das Predigeramt ausüben, hat sich die die Moral der Gesellschaft nicht verbessert. Während beim Klerus nur einige als Moralapostel nicht glaubhaft waren, sind die meisten Schreiberlinge und Künstler auf diesem Feld schlichtweg deplaciert.

Ihnen ins Stammbuch einige Auszüge aus Simrocks "Deutsche Sprichwörter":

7989. Viel Predigen macht Kopfweh. 
7991. Wer zuviel predigt, verjagt die Zuhörer. [Rot/Grün]
7992. Das kommt vom langen Predigen. 
7993. Eine gute Predigt muß nicht zu breite Tressen haben, das Tuch muß noch daran zu sehen sein. 
7994. Der beste Prediger ist die Zeit. 
7995. Prediger haben Gehalt fürs Predigen, nicht fürs Tun. 
7996. Andern ist gut predigen. 
7997. Viel Prediger sind, die selbst nicht hören.

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Von Chr. Morgenstern stammt der Ausdruck "Schreibrichkeit" - offenbar im Anklang zu "Geistlichkeit".

Donnerstag, 4. Januar 2018

Botschaft

Ich lese aus diesem Plakat die Botschaft: Wir brauchen euch Autochthone nicht mehr, unsere Zukunft liegt bei den Migranten. - Man wird sehen, ob die Rechnung aufgeht.

Freitag, 3. Februar 2017

Kernöl ranzig

Obwohl ich  die Rede Kerns und seinen Plan-A nur aus den gängigen Medien kenne, habe ich darin nichts entdeckt, was mich als einen, welcher der Einladung Kreiskys über viele Jahre gefolgt ist, wieder zurückholen könnte. Es sind nicht ihre Grundideen, welche mir die Sozialdemokratie verleidet haben, sondern ihre überaus smarten Vertreter, welche Leitungswasser predigen, aber selber Perrier trinken.  

Es ist jene Kaste von Karrieresozialisten, die in Form von "Freundeskreisen", VSStÖ-Seilschaften etc. in allen jenen Institutionen sitzen, welche die öffentliche Meinung seit langem dirigieren und manipulieren. 

Die unverzeihlichen Fehler der Politik in der Asylkrise sind auf sie zurückzuführen, weil sie absolut notwendige Maßnahmen mit ihrem Bann belegt haben und sie sich dabei als die alleinig Guten geriert haben.

Und jetzt, da ihre Felle anfangen davon zu schwimmen, werden wir zusehen können, wie sie zunehmend ihr Heil in der Privatindustrie suchen, um dort endlich ihre hochstehenden moralischen Grundsätze einzubringen.

Und währenddessen treibt die Gentrifizierung immer mehr Sozialdemokraten in die Arme der Populisten.

Donnerstag, 9. Juli 2015

In einem Boot

Weil man ja doch nicht immer frei im Strom der politischen Meinungen frei herumschwimmen kann, habe ich mich vor einiger Zeit entschlossen, in ein Boot etwas links vom Mittelstrom einzusteigen. Es schien mir noch das akzeptabelste zu sein, mit Insassen, wie ich glaubte, mit den ich zurecht kommen konnte. Ein Boot ganz nach meinem Geschmack schwimmt ja ganz einfach nirgendwo herum und bauen kann ich mir auch keins.
Nun muss ich aber feststellen, dass nach und nach auch in diesem Boot Leute beginnen den Ton anzugeben, die mir nicht gefallen. Es sind einerseits wichtigtuerische, lautstarke Leute, welche die besten Plätze am Rand erobert haben, andererseits aber auch solche, die am Steuer sitzen und die nichts gegen die ersteren zu tun wagen.
Konkret heißt das: Ich fühle mich im Boot der Sozialdemokratie, in das ich auf Einladung des seligen Kreisky gestiegen bin, nicht mehr heimisch, habe mich dort allerdings eh immer nur als Gast betrachtet. Wenn ich aber nun sehe, dass die frühere Partei der "kleinen Leute" immer mehr zu einer modischen Elite-Partei verkommt und dass jene, die sie groß und stark gemacht haben, zunehmend ignoriert werden (außer am 1. Mai), so muss ich mich wohl oder übel verabschieden.
Aber wohin? In das schnelle, forsche Boot da drüben rechts möchte ich auf keinen Fall steigen, das ist von lauter Rabauken besetzt, die allerdings perfekt die Strömung auszunutzen verstehen. Das dicke Boot in der Mitte liegt mir zu tief im Wasser, sind wohl zu viele dicke Leute drauf, wahrscheinlich haben sie auch noch Goldbarren in ihrem Gepäck; da gehöre ich nicht hin. Auf der linken Seite schwimmt ein Boot mit vorwiegend jungen Leuten, die vorgeben, nur mit dem Wind zu segeln, dabei ist der Motor nur gut verborgen. Außerdem ist das Boot vollgerammelt mit Luxus-Fahrrädern. Dort ist kein Platz für ältere Kaliber wie mich. Es geht mir dort auch zu laut zu.
Was tun? Wahrscheinlich werde ich wieder ein Freischwimmer - mit Schwimmreifen.
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Klartext: Die Positionen der Linken und Grünen zu den Themen Asyl und Griechenland kann ich nicht nach- oder mitvollziehen.


Donnerstag, 25. Juni 2015

Spendenfreudigkeit

"Bei Flüchtlingskatastrophen spenden Österreicher deutlich weniger als bei Naturkatastrophen...."
beklagt die WienerZeitung.

Bei so riesigen Gute-Werke-Industriekomplexen á la CARITAS u. ä. spielen die Spenden ja ohnehin nur die Rolle eines Deckungsbeitrages. Abgesehen davon kann man aus dieses Erkenntnissen natürlich die verschiedensten Schlüsse im Hinblick auf das Wahlvolk ziehen. Welche die Wiener SPÖ zieht, ist leicht zu erraten. Hauptsache, die Eliten behalten ihr Gutes Gewissen.

Samstag, 13. Juni 2015

Achtung SPÖ!



Die SPÖ gibt sich der Illusion hin, dass es genügt, die Medien unter Kontrolle zu halten, die das "Volk" dann schon in die richtige Richtung leiten. Dazu füttert sie einerseits den Boulevard in gerade unverschämter Weise an, bringt im StaatsrundfunkORF alle wichtigen Posten unter ihren Einfluß oder reißt sich gleich eine ganze Zeitung unter den Nagel wie die staatseigene WienerZeitung (WZ). Sie vergisst aber dabei, dass ihre Gewährsmänner und -frauen in den Medien einer ganz bestimmten Schicht angehören, die eben nicht ihr "Ohr  am Volk" haben, auch wenn sie sich in ihrer Hybris das oft einbilden. Die Politiker selbst sind in den meisten Fällen auch schon so abgehoben, dass sie gar nicht mehr spüren, wie der Wind in den Niederungen weht. Tut es einer doch, so wird er sofort verbellt - natürlich wieder mit Hilfe der Sympathisanten in den Medien.
Konkrete Beispiele: Dass sie sich nicht trauen, in der Asylantenfrage über Grenzkontrollen auch nur zu reden oder dass ihre Bosse ganz offen mit den griechischen Polit-Ganoven sympathisieren ist allein der Tatsache geschuldet, dass sie nur mehr die Freuqenzen den ihnen hörigen Medien hören können und die tiefen Töne nicht mehr.
Nur weiter so und sie - aber leider auch wir alle - kriegen die Rechnung bei den nächsten Wahlen.

Donnerstag, 29. Januar 2015

SPÖ-Probleme

Bis jetzt hatte die SPÖ das Problem, dass die jungen Wähler grünlich wegdriften und die alten wegsterben. Jetzt wird es so werden, dass die Alten abwandern wegen der Jungen, die bleiben.

Ich glaube, dass die Sprengkraft des Themenkompleses Migration/Integration von den Verantwortlichen nicht richtig eingeschätzt wird; diese agieren nach dem Motto, "dass nicht sein kann, was nicht sein darf".

Wenn Leute wie Voves oder Niessl - der Schlögl-Tradition folgend - die Zügel etwas straffer führen wollen, ertönt sofort der alarmistische Aufschrei: "Wie weit will die SPÖ noch nach Rechts rücken?"
Dabei handelt es sich ja nur um einen Schritt Richtung Mitte, zu jener Mitte, wo einzig und allein noch "anständige" Mehrheiten möglich sind.

Ich glaube, dass der Versuch, zugleich eine Eliten- und eine Massen-Partei zu sein, die SPÖ möglicherweise zerreißt; ganz sicher aber entfernt sie sich von der Chance auf Mehrheiten.

P.S.: Hier zeigte sich auch wieder die "Unabhängigkeit" des ORF: Mehrere Tage lang war das Thema "Voves-Vorschlag" in den Informations-Sendungen "on top". Reihenweise wurden Migrations-"Experten" aufgefahren, die ihrem Abscheu vor solchen Gedanken Ausdruck geben durften. Darunter auch der Demograf H.F., den ich noch von früher (80-iger Jahre) aus meiner "wissenschaftlichen" Zeit kenne. Damals haben wir ihn nicht für ganz voll genommen. Er hat mittlerweile große Karriere gemacht - warum wohl? 
P.P.S: Nebenbei gesagt, finde ich es auch nicht so eine glorreiche Idee, Migrationsverweigerer zu bestrafen - oder nur in ganz argen Fällen. Mich regt nur das Gutmensch-Geschnatter auf, das bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit losbricht.
P.P.P.S.: Im Übrigen: "Die Situation kann gar nicht falsch genug beurteilt werden" (Roda Roda)





Montag, 1. Dezember 2014

Cool

Jene Kräfte in der SPÖ, die Faymann ‚uncool‘ finden (KURIER-Diktion), weil er kompromißfähig und -willig ist, werden so viele von den verbliebenen Wählern vertreiben, dass wir einen Kanzler  Strache bekommen, denn Schwarz oder Pink oder gar Grün wählen diese Abwanderer sicher nicht.
Aber vielleicht finden die Coolen in der SP den H.C. ‚cool‘, weil man gegen ihn so schön „kämpfen“ kann; in die Verlegenheit, Kompromisse schließen zu müssen, werden sie dann nicht kommen.

Montag, 25. August 2014

Minister-Rochaden

Bures->Stöger>>>>  Heuchlerische Verwunderung in den Medien.

In England, immer wieder als Mutterland der europäischen Demokratie bezeichnet, ist sowas durchaus üblich, allerdings mit einem kleinen Unterschied: Wenn dort in seinem Ressort etwas „passiert“, wofür der Minister „eigentlich nichts kann“, ist er trotzdem sofort weg. Aber bei uns in Bagdad? 

Der Gedanke dahinter ist klar: Wichtiger als spezielle Sachkenntnis ist die Fähigkeit, eine komplexe Organisation optimal funktionieren zu lassen, Zusammenhänge zu durchschauen, die Spezialisten in der Spur  zu halten und vor allem, eine gute Hand und einen sicheren Blick für „Leute“ zu haben.

Generell zur "Nachwuchspflege" der SPÖ: Wenn ich mir die "Jungen Sozialisten" so anschaue, haben sie nur das Potential, erst einmal 50% der potentiellen Wähler zu verscheuchen. Gelingt ihnen trotzdem der "Weg durch die Institutionen", so vertreiben sie auch noch den Rest. Die Misere ist nicht neu, ich habe selbst in meiner Laufbahn auf der Uni und dann  im politik-nahen Wissenschaftsbereich nur zu oft erlebt, wie die einstigen Revoluzzer (allesamt höhere S……ähh…. Töchter und Söhne) sich konsequent  und zielsicher an die Futtertröge der Republik heranmachten, aber durchaus nicht primär zum Wohl dieser Institutionen. Das wäre an und für sich nichts Außergewöhnliches, wenn frühe Theorie und späte Praxis nicht gar so weit auseinanderklaffen würden.

So droht der SPÖ eine ähnliche Entwicklung wie der ÖVP, die ja schon lange keine Volkspartei mehr ist, seit durch das Wirken Schüssels & Co. das „Volk“ darauf gekommen ist, dass diese Partei nun wirklich nicht seine Interessen vertritt. Eine Elite-Partei, ganz gleich, ob in finanzieller oder ideologischer Hinsicht, wird in Zukunft keine Mehrheiten mehr zustande bringen. Und da haben dann jene Parteien leichtes Spiel, die vorgeben, sich um die ignorierten Interessen der „Nicht-Eliten“ zu kümmern.

Freitag, 4. Oktober 2013

Nächstenliebe je nach Definition und Gusto

Der "Knackpunkt" in der Beziehung SPÖ-FPÖ ist die unterschiedliche Einstellung zu  Ausländer-, Migrations, Asyl- und Rassismusfragen, also im Wesentlichen eine Frage der Moral. Das verwundert einerseits, ist doch Moral - außer als Vorwand - normalerweise keine politische Kategorie; andererseits erstaunt es auch wieder nicht, hat sich doch der moderne Katalog der moralischen Todsünden auf die Politische Korrektheit bei den o. e. Themen reduziert - sprich: Man kann privatim so unmoralisch sein, wie es einem beliebt, wenn man sich nur in der Öffentlichkeit mit der "richtigen" Einstellung präsentiert.

und finden nicht zueinander,weil sie sich nicht über den Radius der einigen können.

Dienstag, 30. September 2008

Knieschüsse

Das war die Wahl der Knieschüsse: Die ÖVP hat sich beim unsachgemäßen Hantieren mit der Neuwahl-Waffe selbst beschädigt und die SPÖ hat geglaubt, daß die neuen Jüngst-Wähler ihr quasi automatisch zufallen. Daß diese zufällig ein bißchen weiter nach rechts geraten sind, ist für sie völlig unverständlich und ein Schock. Und als politisch unreif darf man die 16-Jährigen ja auch nicht bezeichnen - oder? Fatales Dilemma.

Sonntag, 20. Juli 2008

Wen soll ich wählen?

Das BZÖ ist nur eine ORF-Comedy-Show - und ich bin kein Kärntner.
Die irrealen „Raus“ -Parolen der FPÖ sind mir zu primitiv - und dazu dieser hautgout.
Die Devise „kommt alle herein“ der GRÜNEN ist nur für unerbittliche Gutmenschen verdaubar - und außerdem sind sie verkappte Bürgerliche.
Bei der ÖVP ist schon der Name falsch, denn spätestens seit Schüssel/Bartenstein geht das Wohl des Volkes nicht mehr mit dem der Wirtschaft konform - und von Neugebauer möchte ich mich nicht vertreten lassen.
Die SPÖ bietet vor allem ein SOZIales Netzwerk für Funktionäre und Apparatschiks - und Ziehsöhne oder Wahlneffen von Zeitungs-Baronen sind auch nicht überzeugender als Banker und Sanierer.
Was schließlich eventuelle Splitter-Protest-Rest-Parteien betrifft: Als Schuhlöffel zur Macht für Egomanen bin ich mir doch zu schade - und ungültig wählen stärkt wieder nur die Großparteien.
Es bleibt nur der Wahlwürfel - vielleicht gibt es sowas als Zeitungsbeipack statt einer CD!

Siehe auch: Piri-Piri: POLITISCH LIED

Samstag, 5. Juli 2008

Boulevardpolitik

"Man muß das positiv sehen: Politik ist eh so kompliziert, in Zukunft braucht man nur die Krone aufzuschlagen und bekommt sie erklärt, sogar im Vorhinein! Jetzt müsste nur jemand Hrn. Dichand so weit bringen, daß er eine Kampagne gegen die hohen Spritpreise startet - dann dürfen wir erwarten, daß auch die Politik was tut."
(Leserbrief an Kurier zu einem Artikel über "Politik, Boulevard, SPÖ")
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Etwas ist wirklich faul an der Leserbrief-Redaktion des Kurier: Mal bekommt man eine Empfangsbestätigung, mal nicht; hängt offensichtlich davon ab, wer dort "on duty" ist. Als ich noch öfter den Kurier "beglückte", konnte man auch deutlich feststellen, ‏daß eine Veröffentlichung stark davon abhing, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit man die Sendung wegschickte. Natürlich war auch nicht alles gut, was ich schickte, aber ich tat es doch oft genug und wurde auch relativ oft veröffentlicht,daß es für diesen "statistischen" Befund reicht. - Mir scheint überhaupt, daß man dort noch etwas arroganter ist, als man es bei Zeitungen ohnehin ist (DerStandard natürlich außer Konkurrenz). Da stellt man dann vielleicht auch den SPAM-Filter etwas zu scharf ein.....