Samstag, 26. Dezember 2009

Gutmenschen II

Ein Gutmensch braucht kein guter Mensch sein, er muß nur gut verdienen.
Deshalb ist diese Spezies (ich nenne sie ja lieber "Edelmenschen") im ORF wie generell im gelben (rot+grünen) Medienbereich so gut vertreten: In diesen Berufen gehört ja außerdem eine gewisse Begabung zur Selbstdarstellung zur Job-Beschreibung.
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"Gott bewahre mich, ein rechtschaffener Mensch nach der Beschreibung zu sein, die ich täglich fast jedermann von sich selbst machen und als rühmlich ausgeben sehe."
Montaigne, Essais
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Ich persönlich halte mich für einen leidlich guten Menschen insofern, als ich mich bemühe, den Menschen, die mir nahestehen oder mit denen ich gesellschaftlich zu tun habe (den "Nächsten" eben), möglich kein Leid zuzufügen. Bei den meisten aber wächst die Nächstenliebe mit dem Quadrat der Entfernung zum Objekt, wobei Vorzeigbarkeit die Voraussetzung ist.
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Nehmt mir die Sorgen,
Die Angst vor dem Morgen,
Dann weih' ich mich ganz
Der Toleranz.

Freitag, 18. Dezember 2009

Humorvolle Resignation

"Ich kann mir keine angenehmere Einstellung zum Leben denken als eine humorvolle Resignation"
W.S.Maugham.
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Querbeziehung zum alten Fontane und zu Montaigne!

Orchestermusiker

Otto Strasser in "Sechse is" über die Anforderungen an den Orchestermusiker:

"....das aber erfordert Wendigkeit, rasche Auffassungsgabe, und nichts ist im Musikbetrieb lästiger als der schwerfällige Musiker, der zwar schön spielt, aber mt Fingern die Takte zählt, bei denen er nach einer Unterbrechung anfangen soll..."

War es das?

Montag, 7. Dezember 2009

Klimawandelismus

Mit zunehmender Verwunderung und Verärgerung stelle ich fest, dass mittlerweile auch seriöse Medien die Weissagungen der Klima-Katastrophen-Propheten so wiedergeben, als wären es bewiesene Tatsachen oder gar Axiome, die niemand hinterfragen darf, ohne sich selber auszugrenzen.

Dabei handelt es sich durch die Bank um Modellrechnungen, die notwendigerweise einen mehr oder weniger großen Wahrscheinlichkeitsgrad haben - den sie uns aber immmer verschweigen, weil dadurch die Wirksamkeit der Slogans leiden würde: Die öffentliche Meinung kann ja mit Wahrscheinlichkeiten nicht umgehen, jede Möglichkeit ist da gleich Wirklichkeit.

Ich streite nicht ab, dass es Gefährdungspotential für das Klima gibt, aber ich "glaube" nicht, dass der Planet gerettet werden muss. Dafür verstärkt sich der Verdacht, dass dieser "Glaube" von Politik, Medien, von diversen machthungrigen Organisationen und geltungsbedürftigen Personen(*) mißbraucht wird, um andere Menschen, Bürger, wenn möglich die Massen ihrem Einfluss zu unterwerfen oder aber schlicht um ihr Geld zu bringen. So, wie es die Kirchen schon immer gemacht haben. (Na ja, schließlich handelt es sich ja auch hier um Himmelserscheinungen)

Den Planeten von Hunger zu befreien, das wäre eine Prophetie, der ich folgen könnte.
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"Es ist ein Unglück, so weit gekommen zu sein, daß als der beste Prüfstein der Wahrheit die Menge der Gläubigen gilt, in einem Gewimmel, in dem die Zahl der Narren die der Weisen um ein so Vielfaches übertrifft."
Montaigne, Essais,
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(*) z.B. Al Gore, der das schreiende Unrecht, das man ihm angetan hat, nicht verkraftet haben würde, hätte er sich nicht auf das Klima-Thema geworfen; aber er macht auch so uf mich einen aufgeschwemmten, ungesunden Eindruck.

Sonntag, 29. November 2009

Klimawandel 2

Dass sich die Lehre vom Klimawandel immer mehr zu einer Religion entwickelt ("Klimawandelismus"?) sieht man auch daran, dass die katholische Kirche, immer sehr um die Ökumene bemüht, ebenfalls die Klima-Glaubenssätze unhinterfragt akzeptiert und verwendet.

Es geschieht jetzt nichts anderes, als was Religionen immer schon mit Religiosität gemacht haben. Aber immerhin geht es ja in jedem Fall um den Himmel. An den religiösen Himmel mag der morderne Mensch nicht mehr glauben, dafür umso mehr an unerklärliche Himmelsphänomene, die er sich anmaßt, durch Messung vollständig erklären zu können, nicht nur gegenwärtig, sondern auch gleich für die Zukunft.

Ist wirklich so ein großer Unterschied, wie sich die Alten die Welt da droben erklärten und wie wir das Universum zu verstehen glauben ?

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Keine Klasse von Stümpern wird von den Menschen mit größerer Nachsicht behandelt als die prophetischen. 
Lichtenberg 

Götterdämmerung-09



Dass man W-Möst zujubelt, kann ich nicht verstehen. Applaus, Respekt ja - denn es ist schon eine Leistung, den Ring so technisch perfekt zu musizieren, aber Jubel möchte ich doch für jemanden reservieren, der außer technischer Perfektion auch noch das gewisse Etwas dazubringt.
Kurt Rydl wirkte angestrengt. Boaz Daniel als Gunter hat sich gegenüber der letzten Serie verbessert.
Sonst gilt das vom Jänner d.J. Gesagte.

Donnerstag, 26. November 2009

Siegfried Nov09



Hoho, hoho, hohei!
Ein Wunder ist gescheh'n, Ich hab' den Welser-Möst lächeln sehn!
Am Ende des 1. Aktes griff die Spiellaune von St. Gould und W. Schmidt auf den Dirigenten über...
Insgesamt eine schöne Aufführung - wenn man von der häßlichen Szene absieht!

Sonntag, 22. November 2009

Rheingold 09 (November)



Eindruck etwas zwiespältig...Sängerleistungen unterschiedlich, Orchester und Dirigat tadellos, aber etwas kalt.