Mittwoch, 15. August 2007

Poesie

"Es gibt kein Kunstwerk ohne Poesie".

Die gegenwärtige Kunstwelt, allen voran das Theater, ist heftig darum bemüht, diese Behauptung Theodor Fontanes zu widerlegen.

Aber der Trost kommt auch von ihm:

"Das einfach Schöne hält aus."

Samstag, 4. August 2007

KLIMAWANDEL III

Kürzlich gab es eine Umfrage "Haben Sie Angst vor dem Klimawandel?" Ich wollte antworten, kam aber nicht dazu: "Vor dem Klimawandel nicht, aber vor dem, was uns Politik und Wirtschaft in seinem Namen abnötigen werden".
Den Begründungen für die Teuerung braucht man weiters keinen Glauben zu schenken, es genügt ja heutzutage, einer Nachrichtenagentur die entsprechenden "Infos" unterzujubeln - speziell im "Sommerloch".
Der Boulevard macht daraus eine ganze Seite mit viel Bildern, die "seriösen" Zeitungen blähen es zu einer Seite Text auf - letzteres finde ich schlimmer.

Jetzt in Urlaub oder Urlaubsstimmung, da fällt diese Raubattacke am wenigsten auf. Und aus dem Sommerloch wird ein chronisches Loch in unseren Geldbörsen.

Amerikanisch

Die Amerikaner haben aus der Welt das gemacht, was sie aus Englisch gemacht haben.

Freitag, 27. Juli 2007

Bayreuth II

Von Katharina Wagner wird der Ausspruch kolportiert: "Werktreue ist Schwachsinn". Aber auch (refero relata): "Ich kann mir Originalinstrumente auf dem grünen Hügel durchaus vorstellen". Hmmm.??? Ahhh!!! Sie meint Schreibmaschinen!
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Heute um Kurier: Aus der Tatsache, daß "Die Meistersinger" die Lieblingsoper Adolf Hitlers war wird die Berechtigung abgeleitet, dieser Oper eine andere, politisch korrekte Story zu unterlegen. Fürwahr: Diese geschlossene Veranstaltung für das internationale Feuilleton (inkl. seiner österreichischen Blinddärme) sowie ein paar geplagte Promis ist für den Wagnerfreund eher uninteressant, auch in der Übertragung.

Mittwoch, 25. Juli 2007

BAYREUTH

Hartes Gestühl,
Zuviel Gefühl,
DAX läuft davon,
Kein Telefon!


(Stoßseufzer einer VIP)

Gewidmet der bemitleidenswerten Prominenz zur Eröffnungspremiere der Bayreuther Festspiele.

Samstag, 21. Juli 2007

Wetterbericht

Der Unterschied zwischen einem Qualitäts- und einem Boulevard-Medium ist daran leicht festzumachen, wie es mit dem Thema Wetter umgeht. Hier hat sich der ORF längst selbst eindeutig weit unten eingeordnet. Nun würde mich das nicht weiter stören, denn TV konsumiere ich kaum, vom Radio-Angebot nur Ö1, aber hier finde das "fellnerhafte" Aufpeppen des Wetterberichtes in Ihren Hochglanz-Journalen und -Magazinen mit üppig verwendeten Superlativen, diese ständigen Rekord- und Hype-Aufmascherleien "extrem" störend (um ein Lieblingswort der Wetterredakteure zu verwenden), Dass man unterwegs im Auto mit dem Verkehrsbericht manchmal ungewollt einige Spritzer des synthetischen Perma-Frohsinns von Ö3 abbekommt, ist ja leider nicht vermeidbar, zuhause weiche ich aber deswegen lieber auf Radio Stephansdom aus; die frommen Sprüche dort sind allemal das kleinere Übel.

Dienstag, 17. Juli 2007

UTOPIA

Auf Arbeit und Lohn
Brauchst du nicht zählen.
Deine Funktion:
Verbrauchen und Wählen.

Samstag, 14. Juli 2007

Oh Deutschland

"Sterben für's Vaterland"
War einst Dein Zeichen.
Kämpfen für's Flaschenpfand
Muß heute reichen.

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Ich fürchte, daß diese grüne Gehorsamkeitsübung noch sehr lange fortgesetzt werden wird - zu viele verdienen daran prächtig: Die Umweltverbände vor allem , aber auch die Automatenhersteller. Und jene Einsätze, die durch nicht zurückgegangene Gebinde übrigbleiben, werden auch nicht im Boden versickern....
Dazu kommt, daß Kehrtwendung oder auch nur Hakenschlagen nicht des Deutschen Sache ist, vielmehr das immer starke Voranschreiten in einmal eingeschlagener Richtung, ganz gleich wie unsinnig. Und wenn einmal einer daherkommt wie Beckenbauer, der das kann, dann ist das ein Bayer.
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Jetzt habe ich sogar gelesen, daß Leute davon leben .... make a decent living?