Donnerstag, 25. August 2011

TELEKOM-BLUES

Welche Sumpfblüten werden da wohl noch aufgehen? Auch in die blau/orange ASFInAG-Zeit sollte man ein bißchen hineinleuchten, in welcher sich die Lobbyisten beim "Staat" die passenden Gesetze, Verordnungen, Grenzwert-Festlegungen quasi schnitzen lassen konnten.

Sonntag, 21. August 2011

Terrorangriff in Israel

"Israel hat Terrorangriff erwartet ... Sozialproteste ... wurden abgesagt" (WZ).


No na!

Nun kann Netanjahu wieder aufatmen, auf die Allianz der Ultras ist halt immer Verlass.

Was würde aus Israel - bzw. seiner herrschenden Klasse - nur ohne äußere Feinde?



Griechenland

Ich verstehe ja nun wirklich nichts von Wirtschaft, gar von globaler, aber es will mir nicht in den Kopf, daß man ein Land rettet, indem man seine Wirtschaft ruiniert.

Alle reden vom Sparen, meinen aber immer die anderen ...

Vergänglichkeit

Sic transit gloria mundi!
aufgenommen am 16.8.2011 in Tamsweg (Lungau)
Überbleibsel eines Salzburger Wahlkampfs im April 1964 !

ORF Kunden

Wie schaut der idealtypische ORF-Seher und -Hörer aus?

Der ist vor allem an Börsenkursen interessiert sowie an schönem, straaaahlend sonnigem Wetter, damit er ins Freibad gehen kann. Dazwischen nötigt er die Nachbarn, sich um Asylanten und Flüchtlinge zu kümmern, denn er selber hat leider keine Zeit dafür, weil - siehe oben!

Als jemand, der sein Geld mit Arbeit verdient hat, bin ich kein lohnendes Objekt für die ORF-Redakteure.

Montag, 1. August 2011

Frau ohne Schatten Salzburg

Eine Äußerung von Thielemann, die mich verwundert: "Lesen Sie die Programm-Einführung, dann verstehen Sie die Regie"! - Welch Armutszeugnis des Regietheaters!

Ist ihm überhaupt klar, daß ihn der tolle Regisseur insgeheim in die Rolle des "belasteten" Karl Böhm gesteckt hat, der hat nämlich die damalige Aufnahme geleitet - aber im Konzerthaus! Aber die Sofiensäle waren natürlich für das Anliegen viel besser geeignet, wurden doch dort die Juden für die Transporte gesammelt. Traurig genug, aber was hat das mit der Oper und der aktuellen Aufführung zu tun?
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Im übrigen ist es ja schon so: Ein Regisseur, der keinen Buhorkan erntet, hat in den Augen der Kritik und daher auch in seinen eigenen etwas falsch gemacht.

"Die gewissen Schwierigkeiten mit dem Stoff, stupide Versuche, zu deuten und herumzurätseln, wo alles einfach Bild und Märchen ist, auf das alles bin ich gefasst. Das geht vorüber, und was bleiben soll, bleibt.2 
(Hofmannsthal an Strauss, 18. September 1919)

Sonntag, 31. Juli 2011

Lärmschutz Steinhäusl

In einem Artikel der WZ hat  sich der in Wiener Verkehrsfragen so kritische Redakteur Christian Mayr mit den Argumenten der ASFINAG gutgläubig abspeisen lassen. Es ist dies aber auch ein Fall, der die Grenzen des investigativen Journalismus aufzeigt, nämlich jene Art von Filz, die nach dem Motto funktioniert: „Tue Gutes und bereichere Dich daran“. Wer wird schon öffentlich einem armen, geplagten Verkehrsweg-Anrainer den Lärmschutz mißgönnen?

Genau darauf baute jene Lobby in der schwarz-blauen Regierungszeit, in der man sich Gesetze „nach Maß“ schnitzen lassen konnte (und die ASFINAG überdies fest in blauen Händen war), indem sie die Lärm-Immissions-Grenzwerte so ansetzen ließ, daß man bei strenger Auslegung halb Österreich hinter Mauern hätte verstecken können. Und in manchen Gegenden sind sie ja damit schön weit gekommen, wie z. B. im Mostviertel, wo man nur mehr aufgrund der Maueraufschriften erkennt, durch welche Gegend man da durchfährt.

Was nun den „Ausnahmefall Steinhäusl“ betrifft, kann man anhand von Luftbildern im Internet (Bing- oder Google-Maps) erkennen, daß zwar dort durchaus Häuser in der Nähe sind, aber nicht um so viele mehr als andernorts, daß es diesen Verbauungsexzeß gerade dort rechtfertigen würde. Es besteht die Vermutung, daß es sich bei den „800 Personen“, die laut Werbetafel dort geschützt werden, um besondere Personen handelt, zumindest um solche, die es perfekt verstanden haben, sich die geltenden Gesetze nutzbar zu machen.

Wo man die juristische Grundfrage „cui bono“ sowohl auf „Täter“ wie auf „Opfer“ anwenden kann, ist keine Verurteilung möglich und jeglicher Empörung das Maul gestopft – trotz jener vielen hundert oder tausend Steuerzahler, die täglich zähneknirschend an diesem dreisten, aber cleveren Monument der Verschwendung  vorbeifahren müssen.

Mittwoch, 27. Juli 2011

WZ-Göweil

Der gestrigeWZ-Leitarktikel hat die Qualität eines Postings im Standard-Leserforum. Woher weiß Hr. Göweil, daß der Täter von Oslo "nicht irre ist" ? Klar, er läßt sich sonst nicht instrumentalisieren. Es ist ja nichts Neues, daß einem Chefredakteur der WZ die Feder auskommt und vielleicht erwarten das die jeweiligen Herausgeber. Ich bezweifle, daß die Leser das erwarten. Seine edle Gesinnung in Ehren, aber sie ist nicht interessant - oder allenfalls als Gastkommentar.