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Samstag, 17. September 2011

Sparen, sparen

Jeder redet vom Sparen, aber jeder meint die anderen.

I.
Jede dumme, böse Handlung
unterliegt sofort der Wandlung
in ein weises, gutes Werk,
trägt sie nur den Sparvermerk.

II.
Die Bürgerlichen preisen
Das Sparen an und für sich.
Die Tatsachen beweisen:
Sie sparen an uns für sich.

III.
Sie erklären uns seit Jahren,
Staat und Wirtschaft müssten sparen,
Sparen wir jedoch beim Kaufen,
Sieht man sie die Haare raufen. 

Sonntag, 21. August 2011

Griechenland

Ich verstehe ja nun wirklich nichts von Wirtschaft, gar von globaler, aber es will mir nicht in den Kopf, daß man ein Land rettet, indem man seine Wirtschaft ruiniert.

Alle reden vom Sparen, meinen aber immer die anderen ...

Donnerstag, 1. März 2007

Pensionserhöhung

Auch so ein übler Trick, dass man die erste Pensionserhöhung nicht bekommt; immerhin habe ich die Einmalzahlung bekommen, ich glaube, es waren ~30€ - also ein bißchen mehr als der Jahresbedarf für Pomade!
Wenn ich richtig informiert bin, kam in früheren Zeiten die Pension eher am Monatsanfang. Das muss damals eine Riesenersparnis für den Staat gewesen sein, als man das um 2-3 Wochen später auszahlen konnte.
Mich wundert, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, im Februar überhaupt weniger zu zahlen - es sind ja 2-3 Tage weniger! Was da für ein Sparpotential drinliegen würde!
Ich frage mich, was das für Leute sind, die solche Dinge aushecken und sich wahrscheinlich noch als Erfolg auf die Fahnen heften.

SPARZIEL.
Fette Prozente,
Magere Rente.
So spart diese Welt
Für jene das Geld.

Sonntag, 11. Februar 2007

Politlügen

Mit Politlügen meine ich nicht Wahlversprechen - an die ohnehin nur mehr ganz Dumme glauben –sondern Behauptungen und Erklärungen von Politikern , die im Standardfall nicht komplett die Unwahrheit enthalten, sondern nur eine Seite der Wahrheit beleuchten und zwar die positive, die negative Kehrseite aber verschweigen. Dafür werden häufig positiv besetzte Ausdrücke wie z. B. "Sparen" und "Erfolg" verwendet, wobei unterstellt wird, dass deren Auswirkungen ebenfalls für alle positiv sind. 2 praktische Beispiele:

(1) "SPAREN": Dieses Wort suggeriert dem verantwortungsvollen Bürger, der sorgfältig auf seine eigenen Finanzen schauen muss, dass der Politiker seine Verantwortung für den Staatshaushalt in ähnlicher Weise wahrnimmt. Damit werden Belastungen gerechtfertigt, auch und vor allem jene, die durch mangelnde Fähigkeiten oder durch Raffgier der Eliten verursacht werden.

"Jede dumme, böse Handlung
unterliegt sofort der Wandlung
in ein weises, gutes Werk,
trägt sie nur den Sparvermerk."

Die Grundlüge besteht dabei in der unterschwelligen Hypothese, dass die Führung eines Staatshaushalts nach denselben Kriterien stattzufinden habe wie die eines Privathaushalts, was eindeutig nicht der Fall ist, zumindest nicht, was die "technischen" Methoden betrifft; auch die Finanzpolitik eines Unternehmens läuft nach anderen Prinzipien ab, sieht man von der grundsätzlicher Forderung nach Solidität und Korrektheit ab. Aber gerade die stehen ja weder bei Staat und Wirtschaft ganz obenan.

(2) "ERFOLG": Wir hören oder lesen immer wieder, dass für "uns" (Österreicher) die Osterweiterung der EU bzw. überhaupt die Öffnung des Ostens ein großer Erfolg sei. Nicht gesagt wird, dass dies nur für einen Teil der Bevölkerung gilt, nämlich für jene, die ihren Profit aus Industrie und Wirtschaft ziehen. Die Erfolge sind ja auch zum Teil spektakulär, aber es haben eben nicht alle etwas davon, zumindest nicht direkt. Und die indirekten Segnungen erreichen auch nicht alle, sehr viele hingegen spüren relativ intensiv und unmittelbar die Nachteile. Ebenfalls unter den Tisch gekehrt werden andere negative Folgen. Ähnlich wie an den Stränden des Ozeans gibt es nämlich eine unsichtbare "Unterströmung": Während westliche Gelder in den Osten fliessen und dort wieder herrliches Geld machen, wird "am Boden" mafiöser Unrat hereingeschwemmt und unterwandert hierorts die dafür anfälligen Branchen. Auch das tangiert die erfolgreiche Oberschicht wenig bis gar nicht, sehr wohl aber jene einfachen Staatsbürger, die sich in ihrem Lebensumfeld (Wohnung, Arbeit….) dadurch bedroht fühlen. Damit meine ich nicht nur die Räuberbanden aus Ost/Südost, sondern jene dubiose Finanz- und Immobilienhaie aus den Gefilden der ehemaligen Sowjetunion, die hier ihre schmutzigen Gelder waschen.

Donnerstag, 8. Februar 2007

Konsequenz

Sie erklären uns seit Jahren,
Staat und Wirtschaft müssten sparen,
Sparen wir jedoch beim Kaufen,
Sieht man sie die Haare raufen.

Kürzlich füllte ein Radio-Redakteur 5 Minuten seiner Sendezeit mit der epochalen Erkenntnis, dass eine florierende Wirtschaft davon abhängt, dass die Leute genügend Geld haben. Natürlich bezog er sich dabei auf eine wissenschaftliche Studie.

Dienstag, 6. Februar 2007

Sparlüge

Die Neoliberalen preisen
Das Sparen an und für sich.
Die Tatsachen beweisen:
Sie sparen an uns für sich.