Weil sich wahrscheinlich oder wahrscheinlich wirklich hinter vielen Israel-Kritikern auch Antisemiten "verstecken", so ziehen Verteidiger Israels und Philosemiten daraus den Schluß, dass alle Israelkritiker Antisemiten sind. Selbst der dümmste und unlogischeste Mensch erkennt dies als logischen Fehlschluss. Nichtsdestotrotz wird das Argument immer wieder angewendet, um Israelkritiker zum Schweigen zu bringen.
Wenn schon in den Augen der Israel-Verteidiger durch das erlittene Unrecht alle rechtlichen Normen außer Kraft gesetzt werden , so gilt dies doch nicht auch für die Gesetze der Logik!
Oder doch?
Politische, kulturelle und politische Kommentare ; literarische Kletzen. Motto: Prudenter dubitare!
Dienstag, 25. Februar 2014
Grüne
Ein #Grüner,das ist für mich ein #Radfahrer,der auf allen #Kreuzungen #Grün sieht und #Rot nur bei #Fußgängern ,die seinen Weg kreuzen.
— FranzKumpf (@kumpfuz) 9. März 2014
Dass die Mariahilferstrasse Fußgängerzone wird, begrüsse ich, aber dass Radfahren erlaubt ist, lehne ich ab. Alle "Begleitmaßnahmen" nützen nichts, so lange die Rowdies nichts befürchten müssen.Samstag, 22. Februar 2014
Nur keine Sentimentalitäten
Fontane in einem Brief an seine Tochter Mete:
"...und nimm die Sachen nicht schwieriger als nötig; so lange
man noch Geld und Rückzugslinien hat, geht alles."
Im selben Brief teilte er ihr den Tod von Theodor Storm mit und bemerkte dazu:
"Aber mit Blechmusik immer weiter und immer heiter vorwärts, bis man selber
fällt. Nur keine Sentimentalitäten. Was das Schmerzlichste ist, ist zu-
gleich auch das Alltäglichste und Gleichgültigste."
Freitag, 21. Februar 2014
Prediger und Trinker
Weintrinkende Wasserprediger sind mir zuwider, vor wassertrinkenden Wasserpredigern fürchte ich mich, Weintrinker pflegen gottseidank nicht zu predigen, höchstens zu preisen.
Dienstag, 11. Februar 2014
Schweizer Abstimmung zur Zuwanderung
Immer wieder erstaunt es mich, wie wenig souverän liberale und
linke Eliten mit Entscheidungen des Souveräns, des Volkes also, umgehen, wenn
diese einmal "populistisch" ausfallen. Frei nach Brecht möchte man
feststellen, dass sie mit dem Volk unzufrieden sind. Es heißt dann gerne,
der Wähler sei "überfordert", was ja sogar stimmt; aber von wem wird
er denn permanent überfordert?
Doch von jenen, die unter Politik nicht
das langsame Bohren harter Bretter verstehen, sondern nur das rasche und hemmungslose Durchstossen
zu Zielen, die sie selbst für gut halten, von den Turbopoltikern eben, die dazu auch schon manchmal über soziale Leichen gehen.
Für mich sind solche Wahlergebnisse ein Lackmus-Test für die
demokratische Gesinnung der Entscheidungs- und Meinungsmacher.
Ablasshandel modern
#Charity und #Political #Correctness sind die modernen Formen des #Ablass-Handels:Man wird seiner Sünden ledig und fällt dabei angenehm auf.
— FranzKumpf (@kumpfuz) 11. Februar 2014
Montag, 10. Februar 2014
Bericht über den "5"er in der WZ
Gut, dass dieser feine, lockere Beitrag nicht im Hauptblatt erschienen ist und somit ohne Integrations-Romantik, Nazi-Kataster-Forschung und Gutmensch-Gesinnungs-Kitsch auskommen darf.
Schweizer Abstimmung
Mich erstaunt
immer wieder, wie wenig souverän die liberalen und linken Eliten mit
Entscheidungen des Souveräns umgehen können, wenn diese nicht ihren Intentionen
entsprechen. Das wird dann als „populistisch“ abqualifiziert
und das „Volk“ für überfordert erklärt - und das stimmt ja auch. Aber wer
überfordert es denn permanent? Maßvolles Vorgehen, d.h. das langsame Bohren harter
Bretter, überfordert hingegen Reformer und Meinungspräger, auf deren Seite
nicht selten eine gewisse antidemokratische Hybris festzustellen ist.
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09.02.2014
07:44 Uhr