Politische, kulturelle und politische Kommentare ; literarische Kletzen. Motto: Prudenter dubitare!
Dienstag, 11. Dezember 2007
Montag, 10. Dezember 2007
Selbstportät
Etwa so:
»....so kleidete sich's in Humor, auch wohl in Selbstironie, weil er seinem ganzen Wesen nach überhaupt hinter alles ein Fragezeichen machte...«»...Dünkel und Überheblichkeit (während er sonst eine Neigung hatte, fünf gerade sein zu lassen) waren so ziemlich die einzigen Dinge, die ihn empörten.«»Unanfechtbare Wahrheiten gibt es überhaupt nicht, und wenn es welche gibt, so sind sie langweilig.«
Anleihen aus: Theodor Fontane: Der Stechlin.
Ethikunterricht
Ethik sollte man nicht nur an Volksschulen, sondern vor allem an der Wirtschaftsuniversität lehren, aber man wird wohl keinen Professor finden.
Piripiri: pedigree
Piripiri: pedigree
ERHÖHUNGEN
Nun erst begreife ich den tieferen Sinn der Pensionserhöhung, der sogar den neunmalklugen Experten verborgen blieb: Man drückt uns eine Kleinigkeit in die private Hand, damit wir in Zukunft etwas in die Öffentliche Hand hineinlegen können; damit wir weiters ein bißchen bei Laune gehalten werden und nicht womöglich auf die geballten neuen Erhöhungen (Krankenkassenbeitrag, Rezeptgebühr, Energiepreise, ÖBB, ORF-Gebühr u.a.m.) mit Konsum-Drosselung oder gar -Verzicht antworten.
So fließt alles in Umlageform wieder schön zurück und alle sind froh und glücklich dabei - zu preisen ist die Schlauheit der Politiker, welche das Werkel in Gang halten, indem sie eine ganze Generation schmieren. Jetzt ist mir auch klar, warum die Schüssel-Partei so brav mitgetan hat.
Merke: Nicht die vergangenen Preiserhöhungen sollen abgedeckt werden, sondern die kommenden!
So fließt alles in Umlageform wieder schön zurück und alle sind froh und glücklich dabei - zu preisen ist die Schlauheit der Politiker, welche das Werkel in Gang halten, indem sie eine ganze Generation schmieren. Jetzt ist mir auch klar, warum die Schüssel-Partei so brav mitgetan hat.
Merke: Nicht die vergangenen Preiserhöhungen sollen abgedeckt werden, sondern die kommenden!
Samstag, 8. Dezember 2007
Securities
Abseits der IT, also im richtigen Leben, gibt es kaum etwas, das mir so unsympathisch ist wie die SECURITIES, so nennt man neuerdings Security-Personnel.
Meistens sind das ja mehr oder weniger gescheiterte Existenzen, die - nun plötzlich mit Machtmitteln versehen - sich mit ihren dunklen Anzügen & Sonnenbrillen sowie durch grimmiges Blicken, markiges Stehen und Gehen in Szene setzen können.
Laut Aussagen meiner Umwelt bin ich sonst eher ein ruhiger Typ, aber bei Ansicht dieser Leute, wie sie ihre Funkgeräte wie Pistolen in die Gegend halten, neige ich zum Ausrasten. Unvergesslich sind mir (und meiner Frau) meine einschlägigen Erregungen an Plätzen wie dem Escorial, aus Berlin (Gropiushaus) und v.a. aus Rom auf dem Petersplatz: Ich wollte wieder einmal das Grab von Papa Roncalli besuchen, aber es war eine Papstmesse auf dem Petersplatz und die Kolonnaden zerniert, aber nicht von der Schweizergarde, sondern von irgendwelchen privaten "tontons macoutes". Ich musste flüchten, um mir nicht selbst Ärger zu machen.
Auf den Bahnhöfen der ÖBB gibt es jetzt auch bahnfremdes Security-Personal, das mir das "train-spotting" verleidet.
Und wenn man neuerdings das AKH-GEbäude betritt, muss man ebenfalls durch ein Spalier von uniformierten Sicherheitsleuten hindurch; diese machen den Eindruck, als läge ihr letzter Stein-Aufenthalt noch nicht allzulange zurück.
Meistens sind das ja mehr oder weniger gescheiterte Existenzen, die - nun plötzlich mit Machtmitteln versehen - sich mit ihren dunklen Anzügen & Sonnenbrillen sowie durch grimmiges Blicken, markiges Stehen und Gehen in Szene setzen können.
Laut Aussagen meiner Umwelt bin ich sonst eher ein ruhiger Typ, aber bei Ansicht dieser Leute, wie sie ihre Funkgeräte wie Pistolen in die Gegend halten, neige ich zum Ausrasten. Unvergesslich sind mir (und meiner Frau) meine einschlägigen Erregungen an Plätzen wie dem Escorial, aus Berlin (Gropiushaus) und v.a. aus Rom auf dem Petersplatz: Ich wollte wieder einmal das Grab von Papa Roncalli besuchen, aber es war eine Papstmesse auf dem Petersplatz und die Kolonnaden zerniert, aber nicht von der Schweizergarde, sondern von irgendwelchen privaten "tontons macoutes". Ich musste flüchten, um mir nicht selbst Ärger zu machen.
Auf den Bahnhöfen der ÖBB gibt es jetzt auch bahnfremdes Security-Personal, das mir das "train-spotting" verleidet.
Und wenn man neuerdings das AKH-GEbäude betritt, muss man ebenfalls durch ein Spalier von uniformierten Sicherheitsleuten hindurch; diese machen den Eindruck, als läge ihr letzter Stein-Aufenthalt noch nicht allzulange zurück.
WORT
"....durch die Darstellung, die der Gegenstand findet, wird er über sich selbst erhoben und hört auf, ein veschwindender zu sein. Denn nicht auf die Tat kommt es an, sondern auf das Wort, das sie festhält und überliefert.
Das Wort allein macht lebendig; was stumm ist, und wäre es das Größte, ist tot."
Th. Fontane (AdZdOkk,S327)
Das Wort allein macht lebendig; was stumm ist, und wäre es das Größte, ist tot."
Th. Fontane (AdZdOkk,S327)
Freitag, 7. Dezember 2007
GESICHTER
Mich erstaunt immer wieder die arrogante Schamlosigkeit, mit der Politiker, aber auch und vor allem Bosse ihre unerfreulichen Gesichter in den Medien zur Schau stellen. Den meisten von ihnen ist der Unmensch so deutlich ins Gesicht geschrieben, daß es mir kalt über den Buckel läuft. Irgendjemand sollte ihnen ja sagen, dass sie sich da in ungewünschter Weise outen, aber wie diese Leute nun mal gestrickt sind, traut sich das (a) niemand in ihrer Umgebung und sie würden (b) das auch nicht glauben.
EVOLUTION.
Zähne und Rachen
Zu Mord nicht mehr taugen.
Angst davor machen
Bei Menschen die Augen.
EVOLUTION.
Zähne und Rachen
Zu Mord nicht mehr taugen.
Angst davor machen
Bei Menschen die Augen.
Abonnieren
Posts (Atom)

