Posts mit dem Label Security werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Security werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 22. März 2008

Securities

Zu einem gestrigen Bericht im Kurier:
"...Mit nicht geringem Erstaunen lese ich im Kurier, daß laut dortigen <securities> das Photographieren im Bahnhof Praterstern 'nicht ohne Erlaubnis' möglich ist. Da habe ich mich also als langjähriger Anrainer und Eisenbahnphotograph einer notorischen Übertretung schuldig gemacht, indem ich seit vielen Jahren zuerst den Verfall und jetzt den Wiederaufbau dieses Bahnhofs in Bildern festgehalten habe. Muß ich jetzt einer Strafe gewärtig sein oder kann ich mit Gnadenerlaß rechnen, wenn ich alle Bilder sofort vernichte bzw. lösche? Und wo bekäme man denn als Privatperson so eine Erlaubnis? Und wo beginnt die Photographierverbotszone? Darf man im Bahnhofsbereich mit seinem 'hochwertigen Branchenmix' auch keine Bilder von Verwandten oder Bekannten bei der Verabschiedung mehr machen?

Ich hätte gedacht, daß derartige Verbote mit dem Fall des Eisernen Vorhanges aus der Welt geschafft seien, habe dabei aber vergessen, dass in den Kadern der "securities" die totalitäre Mentalität weiterlebt. Und zum Schluß noch eine Bemerkung, die es gestattet, meine Stellungnahme als unsachlich abzutun: Manche der Securities unterscheiden sich wirklich nur durch die Uniform und nicht durch die Physiognomie von den Elementen, die sie abhüten sollen."

Samstag, 8. Dezember 2007

Securities

Abseits der IT, also im richtigen Leben, gibt es kaum etwas, das mir so unsympathisch ist wie die SECURITIES, so nennt man neuerdings Security-Personnel.

Meistens sind das ja mehr oder weniger gescheiterte Existenzen, die - nun plötzlich mit Machtmitteln versehen - sich mit ihren dunklen Anzügen & Sonnenbrillen sowie durch grimmiges Blicken, markiges Stehen und Gehen in Szene setzen können.

Laut Aussagen meiner Umwelt bin ich sonst eher ein ruhiger Typ, aber bei Ansicht dieser Leute, wie sie ihre Funkgeräte wie Pistolen in die Gegend halten, neige ich zum Ausrasten. Unvergesslich sind mir (und meiner Frau) meine einschlägigen Erregungen an Plätzen wie dem Escorial, aus Berlin (Gropiushaus) und v.a. aus Rom auf dem Petersplatz: Ich wollte wieder einmal das Grab von Papa Roncalli besuchen, aber es war eine Papstmesse auf dem Petersplatz und die Kolonnaden zerniert, aber nicht von der Schweizergarde, sondern von irgendwelchen privaten "tontons macoutes". Ich musste flüchten, um mir nicht selbst Ärger zu machen.

Auf den Bahnhöfen der ÖBB gibt es jetzt auch bahnfremdes Security-Personal, das mir das "train-spotting" verleidet.
Und wenn man neuerdings das AKH-GEbäude betritt, muss man ebenfalls durch ein Spalier von uniformierten Sicherheitsleuten hindurch; diese machen den Eindruck, als läge ihr letzter Stein-Aufenthalt noch nicht allzulange zurück.