Man sagt ja , dass (akademische) Titel in Österreich noch immer eine große Rolle spielen. Im Allgemeinen hat die Bedeutung aber abgenommen - mit einer Ausnahme, dem medizinischen Bereich, u. zw. als "Kunde" im Gesundheitssystem:
Nicht nur, dass man als "Hr. Doktor Sowieso" in Ordinationen und Ambulanzen häufig bevorzugt "aufgerufen" wird, sondern man wird insgesamt auch deutlich freundlicher "behandelt". Als normaler Sterblicher kann es einem schon passieren, dass man in der Ordination oder im Krankenzimmer von einem Dr. oder Prof. angeschnauzt wird, wenn er meint, dass man irgendwas falsch gemacht hat --- undenkbar bei einem Akademiker. Eine Krähe ...
----------
Aber am Wichtigsten ist im Spital, ob man Zusatzversicherter ist oder noch besser: Barzahler! Da wird man auch von arroganten Professoren wie auf Händen getragen.
Politische, kulturelle und politische Kommentare ; literarische Kletzen. Motto: Prudenter dubitare!
Posts mit dem Label Mediziner werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mediziner werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 8. Februar 2013
Freitag, 25. März 2011
Ärzte
Ich teile die Ärzte ein in solche, die mich beherrschen und in solche, die mir "dienen" (=helfen) wollen.
Erstere sollten sich dem Spezialistentum (oder als "Humaningenieure" gleich der Gerätemedizin) zuwenden.
In der Allgemein-Medizin wünsche ich mir jene, die mich in erster Linie als Menschen betrachten und nicht als Objekt ihrer "Kunst".
Einem Hausarzt, der zu ersten Gruppe gehört, sollte man weiträumig ausweichen, wenn dies möglich ist.
Eine der häßlichen Seiten des Alters ist, daß man den Ärzten immer mehr ausgeliefert ist, je mehr "noname" desto mehr. Hat man Geld, Macht, Ansehen, dann buckeln sie vor einem; heißt aber nicht, daß sie deswegen bessere Leistungen erbringen.
Erstere sollten sich dem Spezialistentum (oder als "Humaningenieure" gleich der Gerätemedizin) zuwenden.
In der Allgemein-Medizin wünsche ich mir jene, die mich in erster Linie als Menschen betrachten und nicht als Objekt ihrer "Kunst".
Einem Hausarzt, der zu ersten Gruppe gehört, sollte man weiträumig ausweichen, wenn dies möglich ist.
Eine der häßlichen Seiten des Alters ist, daß man den Ärzten immer mehr ausgeliefert ist, je mehr "noname" desto mehr. Hat man Geld, Macht, Ansehen, dann buckeln sie vor einem; heißt aber nicht, daß sie deswegen bessere Leistungen erbringen.
Dienstag, 6. Januar 2009
Vorsorge
Eigentlich sind wir ja nur lebende Sparbüchsen für die Mediziner. Ein Leben lang sparen wir an, damit sie am Ende abkassieren können
Abonnieren
Posts (Atom)